Eigensicheres Infrarot-Thermometer CWH800 für den Bergbau
Modell: CWH800
Einführung:
Die Infrarot-Temperaturmesstechnik wurde entwickelt, um die Temperatur auf thermisch veränderlichen Oberflächen zu scannen und zu messen, deren Temperaturverteilungsbild zu bestimmen und verborgene Temperaturunterschiede schnell zu erkennen. Dies ist die Infrarot-Wärmebildkamera. Sie wurde erstmals im Militär eingesetzt; die US-amerikanische Firma TI entwickelte 1999 das weltweit erste Infrarot-Scansystem zur Aufklärung. Später fand die Infrarot-Wärmebildtechnik in westlichen Ländern Anwendung in Flugzeugen, Panzern, Kriegsschiffen und anderen Waffensystemen. Als thermisches Zielsystem zur Aufklärung hat sie die Zielerfassung und -bekämpfung erheblich verbessert. Infrarot-Thermometer von Fluke nehmen in der zivilen Technologie eine führende Position ein. Wie die Infrarot-Temperaturmesstechnik jedoch eine breite Anwendung finden kann, ist weiterhin ein wichtiges Forschungsfeld.
Das Funktionsprinzip des Thermometers
Das Infrarot-Thermometer besteht aus einem optischen System, einem Fotodetektor, einem Signalverstärker, einer Signalverarbeitungseinheit, einem Display und weiteren Komponenten. Das optische System bündelt die Infrarotstrahlung des Messobjekts in seinem Sichtfeld. Die Größe des Sichtfelds wird durch die optischen Komponenten des Thermometers und deren Position bestimmt. Die Infrarotstrahlung wird auf den Fotodetektor fokussiert und in ein entsprechendes elektrisches Signal umgewandelt. Dieses Signal durchläuft den Verstärker und die Signalverarbeitungsschaltung und wird, nach Korrektur anhand des internen Algorithmus des Geräts und des Emissionsgrades des Messobjekts, in den Temperaturwert des Messobjekts umgerechnet.
In der Natur emittieren alle Objekte mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt ständig Infrarotstrahlung an die Umgebung. Die Stärke dieser Infrarotstrahlung und ihre Wellenlängenverteilung hängen eng mit der Oberflächentemperatur eines Objekts zusammen. Daher lässt sich durch Messung der von einem Objekt selbst abgestrahlten Infrarotstrahlung dessen Oberflächentemperatur präzise bestimmen. Dies ist die objektive Grundlage der Infrarotstrahlungs-Temperaturmessung.
Funktionsprinzip des Infrarotthermometers: Ein Schwarzer Körper ist ein idealisierter Strahler, der alle Wellenlängen der Strahlungsenergie absorbiert, keine Energie reflektiert oder transmittiert und dessen Emissionsgrad 1 beträgt. In der Realität verhalten sich Objekte jedoch selten wie Schwarze Körper. Um die Verteilung der Infrarotstrahlung zu erklären und zu bestimmen, muss in der theoretischen Forschung ein geeignetes Modell gewählt werden. Hier kommt das von Planck vorgeschlagene quantisierte Oszillatormodell der Hohlraumstrahlung ins Spiel. Daraus wird das Plancksche Strahlungsgesetz abgeleitet, das die spektrale Strahlungsdichte eines Schwarzen Körpers in Abhängigkeit von der Wellenlänge beschreibt. Dies ist der Ausgangspunkt aller Theorien zur Infrarotstrahlung und wird daher als Schwarzkörperstrahlungsgesetz bezeichnet. Neben der Wellenlänge und der Temperatur des Objekts hängt die Strahlungsmenge realer Objekte auch von Faktoren wie dem Material, der Herstellungsmethode, der thermischen Behandlung, dem Oberflächenzustand und den Umgebungsbedingungen ab. Um das Schwarzkörperstrahlungsgesetz auf alle realen Objekte anwendbar zu machen, muss daher ein Proportionalitätsfaktor eingeführt werden, der die Materialeigenschaften und den Oberflächenzustand berücksichtigt: der Emissionsgrad. Dieser Koeffizient gibt an, wie nahe die Wärmestrahlung eines Objekts an der Schwarzkörperstrahlung liegt, und sein Wert liegt zwischen null und unter eins. Gemäß dem Strahlungsgesetz lassen sich die Infrarotstrahlungseigenschaften eines Objekts bestimmen, sobald der Emissionsgrad des Materials bekannt ist. Die wichtigsten Faktoren, die den Emissionsgrad beeinflussen, sind: Materialart, Oberflächenrauheit, physikalische und chemische Struktur sowie Materialdicke.
Bei der Temperaturmessung eines Objekts mit einem Infrarot-Thermometer wird zunächst die Infrarotstrahlung des Objekts innerhalb seines Spektralbereichs gemessen. Anschließend berechnet das Thermometer die Temperatur des Objekts. Das monochromatische Thermometer ist proportional zur Strahlung im jeweiligen Spektralbereich; das Zweifarben-Thermometer ist proportional zum Verhältnis der Strahlung in den beiden Spektralbereichen.
Anwendung:
Das eigensichere Infrarot-Thermometer CWH800 ist ein intelligentes Gerät der neuesten Generation, das optische, mechanische und elektronische Technologie vereint. Es wird häufig zur Messung der Oberflächentemperatur von Objekten in Umgebungen mit brennbaren und explosiven Gasen eingesetzt. Zu seinen Funktionen gehören berührungslose Temperaturmessung, Laserführung, Hintergrundbeleuchtung, Anzeigespeicherung, Unterspannungsalarm sowie einfache und komfortable Bedienung. Der Messbereich reicht von -30 °C bis 800 °C. In ganz China ist kein anderes Gerät bekannt, das Temperaturen über 800 °C misst.
Technische Spezifikation:
| Reichweite | -30℃ bis 800℃ |
| Auflösung | 0,1℃ |
| Ansprechzeit | 0,5 -1 Sek. |
| Distanzkoeffizient | 30:1 |
| Emissionsvermögen | Einstellbar 0,1-1 |
| Bildwiederholfrequenz | 1,4 Hz |
| Wellenlänge | 8µm-14µm |
| Gewicht | 240 g |
| Dimension | 46,0 mm × 143,0 mm × 184,8 mm |







